Samstag, 7. September 2013

So gehts nicht weiter Teil 1 ;-)


Das war der Anfang: Ich wollte so gerne eine Puppe für meine Maus machen - sooo gerne! Eine bunte, fröhliche, hübsche schöne Puppe. Ich mochte schon als Kind keine klassischen Puppen, gar nicht. Dementsprechend habe ich auch nicht wirklich viel mit Puppen gespielt. Ich hatte ein paar Puppen, die ich schon mochte, aber der Puppendurchbruch kam erst mit Barbie.*g
Tja, was machen, wenn einem bis heute die klassischen Puppen Schauer über den Rücken jagen? Die Lösung kam nach und nach, aber so richtig klar wurde es mir, als ich bei Janeas World die bunten Puppen gesehen habe - damals war meine Maus noch nicht ganz ein Jahr alt. Nächste Woche wird sie 3.
Vor einem Jahr brannte mir das Thema dann schon sehr unter den Fingernägeln, denn sie ist durch und durch eine Puppenmami: Ganz liebe voll  und fürsorglich werden kleine Wehwehchen behandelt, wird gestreichelt, ins Bett gelegt und die Zimmertüre von außen leise geschlossen mit den Worten:" Baby läääft!" ;-) 
Durch Janeas World und viele weitere Blogs war nun klar, dass es eine Waldorfpuppe sein soll, nur keine Klassische, die ja sehr reduzierte Gesichtszüge hat. Also habe ich mir Bücher gekauft und angefangen, alles hat ewig gedauert und ich kam nicht gut voran, obwohl ich ja schon kleine Puppen und Schmusepuppen gemacht hatte. Ursprünglich wollte ich auch nicht mit Schafswolle arbeiten wegen den Motten und eventueller Hausstauballergie (die zumindest ich habe). Diese kleinen Extratouren habe ich mir schnell abgeschminkt, denn es hat alles nur noch mehr verkompliziert.
Ich habe verschiedene Bücher gekauft wie das von Making of Waldorfdolls und Fröhliche Puppen selbstgemacht. Beim vergleichen der Bücher fiehl mir schnell auf, dass die Schnitte von "Making of Waldorfdolls" sehr breit sind und eigenartige Proportionen haben. Die Puppen aus "Fröhliche Puppen selbst gemacht" waren besser, aber noch immer nicht meins, doch ich habe dann beschlossen eben damit zu beginnen und die Technik zum Teil aus dem anderen Buch zu übernehmen. 
Naja,..... - den Kopf habe ich insgesamt drei Mal wieder aufgemacht, bis er so fest war, wie ich dachte dass er sein soll. Wie ich schöne Backen bekomme war mir nicht klar, weils in keinem der Bücher erklärt war, auch ein Mund mit eingezogenen Mundwinkeln nirgends beschrieben.*seufz Wenig Bilder, schlechte Beschreibung - es war zum Heulen und das, wo ich ja nicht gerade handwerktlich auf den Kopf gefallen bin. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie, wirklich nie in meinem Leben eine solche Puppe in der Hand gehalten habe, das kam erschwerend hinzu.
Die Augen habe ich dann nach der Anleitung von der Filzlotte gemacht und war soweit zufrieden. Alles hat ewig gedauert und mich immer wieder Anlauf gekostet, weshalb ich die Puppe immer wieder liegen gelassen habe.

Frühjahr dieses Jahres sah es dann so aus, wie auf dem Bild oben gezeigt: meine Tochter hat das Warten satt und kuschelt eben nur mit einem Kopf auf dem Sofa.*öhhh! Das war genug Zeichen und ich wollte noch in der Elternzeit eine Lösung finden...

...  mehr dazu in Kürze.*g


Liebe Grüße LOLO

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